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Dezember 2017

„Car Allowance“ vs. Dienstwagenregelung

Unter einer „Car Allowance“ versteht man einen monatlichen Festbetrag, den der Arbeitgeber als Gehaltszuschlag bezahlt. Dafür verpflichtet sich der Arbeitnehmer, auf eigene Rechnung einen PKW zu unterhalten und diesen jederzeit für dienstliche Zwecke zur Verfügung zu stellen. Somit sind durch diesen monatlichen Betrag alle dienstlichen Fahrten des Arbeitnehmers abgegolten.

Dabei ist zu beachten, dass der gewährte Betrag auch den Wertverlust des Fahrzeugs auffangen sollte. In Einzelfällen kann es daher ratsam sein einen Jahres- oder Zweijahreswagen anzuschaffen, da bekanntermaßen in den ersten Jahren der Wertverlust eines Fahrzeugs am Größten ist.

Bei einem Dienstwagen kostet die Privatnutzung zusätzlich Lohnsteuer und Solidaritätszuschlag, gegebenenfalls auch Kirchensteuer. Das heißt, der Bruttolistenpreis des Fahrzeuges wird mit 1% versteuert und es schlägt hier noch die Entfernung Wohnung zur Arbeitsstätte multipliziert mit dem Bruttolistenpreis und dem Faktor 0,03% zu Buche. Dafür bekommt der Arbeitnehmer die Spritkosten vom Arbeitgeber erstattet.

Diese beiden Varianten miteinander zu vergleichen geht nicht ganz so einfach, da es in erster Linie davon abhängt, welchen Umfang die Dienstfahrten haben.

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